Du liegst abends gemütlich auf der Couch, als plötzlich dieses erstaunlich laute Brummen durchs Wohnzimmer zieht. Kurz darauf sitzt der Übeltäter an der Wand: eine Stinkwanze. Und spätestens jetzt solltest du gut überlegen, wie du den ungebetenen Gast wieder loswirst. Denn eine falsche Bewegung – und der Name des kleinen Krabblers wird ziemlich schnell zum Programm.
So unangenehm ihr Auftauchen sein mag: Angst musst du vor einer Stinkwanze nicht haben. Die Tiere stechen oder beißen Menschen nicht und gelten auch nicht als Überträger von Krankheiten.
Ihr ziemlich effektiver Abwehrmechanismus macht eine Begegnung trotzdem wenig erfreulich. Fühlt sich die Wanze bedroht, kann sie ein intensiv riechendes Sekret absondern. Und genau deshalb solltest du bei der Entfernung nicht einfach drauflosgehen. Drei vermeintlich schnelle Lösungen können das Problem sogar verschlimmern.
Nimm ein Glas und stülpe es vorsichtig über die Wanze. Anschließend schiebst du langsam ein stabiles Blatt Papier oder ein Stück dünne Pappe zwischen Glas und Untergrund. Jetzt kannst du das Tier nach draußen bringen, ohne es dabei unnötig zu reizen.
Danach das Fenster am besten wieder schließen – schließlich soll dein eben hinausbeförderter Gast nicht gleich die nächste Runde drehen.