Der Winter ist da – und mit ihm die Saison der Wärmflaschen, Heizkissen und Sitzheizungen. Was viele nicht wissen: Die vertraute, angenehme Wärme kann unter bestimmten Umständen der Haut tatsächlich schaden.
Online berichten einige Influencer und User über die Hauterkrankung "Toasted-Skin"-Syndrom. In einem TikTok-Clip erzählt Content Creatorin Naomi, dass sie sich regelmäßig für ihre Endometriose-Schmerzen eine Wärmeflasche auf den Bauch legt, um so die Beschwerden zu minimieren. Die Folge: Naomis Unterbauch sieht dunkel und fleckig aus.
Hinter den Flecken steckt eine Schädigung der Haut, die entsteht, wenn Hitze zwar spürbar, aber nicht heiß genug für eine Verbrennung ist. Experten gehen davon aus, dass wiederholte Hitzeeinwirkung die oberste Hautschicht schwächt: Blutgefäße und elastische Fasern können nach und nach zerfallen. Dadurch wird Melanin freigesetzt – das Pigment, das unserer Haut Farbe verleiht. Das Ergebnis: Die betroffene Stelle verfärbt sich zunehmend dunkler.
Die gute Nachricht: Das "Toasted-Skin"-Syndrom lässt sich meist leicht verhindern, sofern man auf diese Dinge achtet.
Wärmflaschen und Heizkissen machen den Winter gemütlich, keine Frage. Doch die Haut reagiert sensibler, als viele denken. Schon milde, aber ständige Hitze kann langfristige Spuren hinterlassen. Wer bewusst Abstand hält, Pausen einlegt und seine Haut checkt, kann weiterhin die Wärme-Tools benutzen.