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Kleiner SUV, große Ansage: Neuer Kia Stonic überrascht

Der Kia Stonic zeigt sich nach dem Update moderner und besser ausgestattet denn je. Das SUV punktet mit einem starken Gesamtpaket zum fairen Preis.
Maxim Zdziarski
19.04.2026, 09:27
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Kompakt, schick und jetzt richtig modern: Der Kia Stonic legt nach – und will in der Klasse der kleinen SUVs ordentlich mitmischen. Mit frischem Design, viel Technik und attraktiven Preisen könnte das gelingen.

Optisch haben die Designer ordentlich nachgelegt. Mit der neuen "Starmap"-Lichtsignatur rückt der Stonic an die größeren Kia-Modelle heran. Das Design wirkt deutlich erwachsener – trotz kompakter 4,17 Meter Länge.

Bis zu 115 PS mit Mildhybrid

Unser Testwagen mit dem 1.0 TGDI Mildhybrid leistet 115 PS und 200 Nm Drehmoment. Damit geht’s in 10,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Spitze liegt bei 182 km/h. Der Dreizylinder ist gut gedämmt und hat einen ruhigen Leerlauf. Erst bei höheren Drehzahlen macht er sich akustisch bemerkbar.

Der Verbrauch bleibt mit echten 6,2 Litern angenehm niedrig. Geschaltet wird per 6-Gang-Handschalter, optional gibt’s eine 7-Gang-Automatik (Aufpreis: 2.600 Euro bei der GT-Line).

Viel Ausstattung fürs Geld

Preislich startet der Stonic aktuell ab 23.540 Euro – dank 4.000-Euro-Rabattaktion sinkt der Preis unter die magische 20.000-Euro-Grenze. Die Mildhybrid-Version gibt es aber erst ab 26.890 Euro. Die Topversion GT-Line liegt regulär bei 31.240 Euro (Listenpreis).

Mit an Bord: zwei 12,3-Zoll-Displays, Rückfahrkamera, Parksensoren und Alufelgen. Dazu kommen moderne Features wie Digital Key, navigationsbasierte Temporegelung und ein aktiver Totwinkelassistent. Der Kofferraum fasst 352 bis 1.155 Liter – was ebenfalls ordentlich für diese Klasse ist. Ein echtes Schmankerl aus unserer Sicht: Kia bietet satte 7 Jahre Garantie oder 150.000 Kilometer, je nachdem, was zuerst eintrifft.

Innen solide, aber viel Kunststoff

Im Innenraum dominiert zwar Kunststoff, die Verarbeitung ist aber gut – nichts knarzt. Die Bedienung überzeugt mit guter Ergonomie, alles ist schnell erreichbar. Lediglich die Mittelarmlehne ist für längere Fahrten schlichtweg zu hart. Was es wirklich zu bekriteln gibt, ist das Android Auto und Apple Carplay – dieses lässt sich nur über ein Kabel starten. Wireless gibt es nicht. Schade.

Fährt sich richtig gut

Auf der Straße punktet der Stonic vor allem mit seinem gelungenen Fahrwerk und einer für die Fahrzeugklasse direkten Lenkung. Auf schlechten Straßen zeigt er sich von seiner strafferen Seite, spielt diese Karte dann aber gekonnt in Kurven, auf Landstraßen oder der Autobahn aus.

Viel Auto fürs Geld, aber kleine Schwächen bleiben

Ganz ohne Kritik geht’s aber nicht: Die Kameraqualität könnte besser sein, die Mittelarmlehne ist ziemlich hart und das Keyless-System funktioniert nicht immer ganz zuverlässig. Auch das kabellose Android Auto und Apple Carplay fehlt uns.

Der Kia Stonic ist aber dennoch ein gelungener Crossover und ein ehrlicher Allrounder. Viel Ausstattung, solide Technik und ein fairer Preis machen ihn zu einem ernst zu nehmenden Player im kleinsten SUV-Segment.

{title && {title} } zdz, {title && {title} } 19.04.2026, 09:27
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