"Handschlagqualität"

Suzuki-Boss spricht über Umbruch auf dem Automarkt

Suzuki gehört hierzulande zu den etablierten Marken. Suzuki-Österreich-Chef Pfeiffenberger spricht darüber, wie man mit den Veränderungen umgeht.
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22.04.2026, 15:31
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Die Autobranche steht vor einem Umbruch: Neue Marken drängen auf den Markt, Elektroautos gewinnen an Bedeutung und Kunden haben mehr Auswahl denn je. Wie sich ein etablierter Hersteller wie Suzuki in diesem Umfeld behauptet und wohin die Reise geht, erklärt Suzuki-Österreich-Chef Roland Pfeiffenberger im Interview.

Herr Pfeiffenberger, Sie sind seit 18 Jahren bei Suzuki Austria und insgesamt schon vier Jahrzehnte in der Branche tätig. Was verbindet Sie persönlich mit der Marke SUZUKI?

Roland Pfeiffenberger: Autos der Marke Suzuki haben, wenn man es so vergleichen darf, echte
Handschlagqualität. Wer seinen Alltag, seine Ausflüge und Abenteuer mit einem Suzuki angeht, hat einen absolut verlässlichen und sicheren Partner in jeder (Lebens)Situation- oder Gelände an seiner Seite. Was mich persönlich besonders begeistert, ist die SUZUKI Allrad-Kompetenz, die den Fahrenden die Freiheit schenkt, auch mal neue Wege zu erschließen und sich dabei auf völlige (Fahr)Stabilität verlassen zu können. Dieses "By Your Side" Gefühl verbinde ich auch mit meinem persönlichen Wertesystem. Abenteuer – ja. Experimentelle Waghalsigkeit – nein.

Die Automobilbranche unterliegt derzeit einem starken Wandel. Wie würden Sie die Entwicklung in den letzten drei Jahren beschreiben?

Roland Pfeiffenberger: Die Branche ist in dynamischer Bewegung. Einerseits kann man eine starke Markt- und Modellbereinigung erkennen und andererseits tauchen viele neue Automarken auf Österreichs Straßen auf. Die Möglichkeit aus einem großen Angebot zu wählen, wirkt im ersten Impuls natürlich inspirierend. Gleichermaßen weiß man in der Automobilbranche, dass Autofahrende bei der Wahl ihres Autos neben ansprechendem Design vorrangig auf Zuverlässigkeit, eine hohe Fahrsicherheit sowie ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis achten. Und hier punktet SUZUKI zu 100% mit seinen Stärken: Seit Jahrzehnten stehen unsere Modelle Swift, S-Cross oder VITARA in Österreich für Preisstabilität, Beständigkeit in der Technik und Sicherheit auf der Straße.

Apropos VITARA: Mit dem neuen e VITARA setzt Suzuki auf Elektroantrieb. Wie kommt der neue e VITARA bei den Menschen an?

Roland Pfeiffenberger: Das Feedback ist wirklich super! Da entsteht gerade eine bejahende Dynamik, von der man sich eigentlich nur positiv motivieren lassen kann! Die Neugier im gesellschaftlichen Umfeld ist sehr groß und das spürt man natürlich auch an allen 150 Händleradressen in Österreich. Was dabei besonders viel Freude macht, ist das Vertrauen, dass wir als SUZUKI Austria unseren Kunden mit dem e VITARA genau das geben können, was der VITARA bereits seit Jahren zuverlässig verspricht: Robustheit, Stabilität, Allrad und maximale Sicherheit. Er ist ein echter Vitara, mit grünem Elektroherz.

SUZUKI Modelle sind Allrounder für Stadt und Land und sind in den ländlichen Regionen besonders beliebt. Wie sieht es dort mit Ladestrukturen aus?

Roland Pfeiffenberger: Einerseits nutzen Kunden im ländlichen Bereich oft private Ladestationen und auch außerhalb dessen, hat sich das Ladenetz im letzten Jahr in Österreich enorm erweitert. Das führt zu einer stabilen Verfügbarkeit von Ladestationen für unsere Kunden, auch in unwegsamen Geländeregionen. Auch hier beweist SUZUKI zuverlässige Technik, die im Alltag wirklich funktioniert.

Hand aufs Herz: Fahren Sie privat lieber elektrisch oder bevorzugen Sie traditionelle Verbrenner?

Roland Pfeiffenberger: Das Schöne bei SUZUKI ist ja, dass es für beides eine zuverlässige Lösung gibt. Persönlich nutze ich jene Modelle, die zum jeweiligen Profil passen. Für unsere Kunden berät unser Händlernetz ganz individuell, um das passende Modell auf die Anforderungen der Fahrenden abzustimmen.

Wofür steht die Marke SUZUKI hier und heute? Und wen spricht die Marke damit an?

Roland Pfeiffenberger: SUZUKI Modelle stehen für Lebenslust, Zuverlässigkeit und Stabilität. Suzuki-Fahrende würde ich als aktiv, naturverbunden und flexibel beschreiben. Menschen die neugierig genug sind, um neue Wege zu erkunden – oft wortwörtlich dank Allrad – und ein Auto schätzen, das sich den jeweiligen Lebensumständen anpasst, nicht umgekehrt.

Suzuki wird auch als Familienauto zunehmend interessanter. Woher kommt die steigende Nachfrage?

Roland Pfeiffenberger: Besonders bei Entscheidungen für das passende Auto schätzen Familien Lösungen, die unkompliziert funktionieren und ihnen den Rücken für andere Prioritäten freihalten. Die Kombination aus Größe, Sicherheit und einem lebbaren Preis-Leistungs-Verhältnis, macht Suzuki-Modelle auch für Familien zunehmend interessanter.

Was plant Suzuki für die nächsten fünf Jahre?

Roland Pfeiffenberger: Als SUZUKI AUSTRIA entwickeln wir uns natürlich laufend weiter. Wir gehen konsequent in Richtung Zukunft, bauen unsere Modelle sowie die Suzuki-Elektro-Range weiter aus und bleiben dabei unseren Werten treu: stabiles Preis-Leistungs-Verhältnis, keine Experimente auf Kosten der Kunden und absolute Stabilität. Zusammengefasst gibt Suzuki seit 46 Jahren das Vertrauen in eine Entscheidung, auf die man sich verlassen kann. Das wird auch weiterhin so bleiben

Trotz wachsender Konkurrenz und Elektro-Offensive bleibt Suzuki seiner Linie treu und setzt auf verlässliche Autos, faire Preise und auf Alltagstauglichkeit. Genau das könnte in Zeiten des Umbruchs für viele Kunden entscheidend sein.

{title && {title} } , {title && {title} } Akt. 22.04.2026, 15:42, 22.04.2026, 15:31
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