Auf Sparflamme

Diese 5 Heizfehler können dich jetzt viel kosten

20 Grad im Wohnzimmer fühlen sich gemütlich an. Die nächste Heizrechnung dagegen eher weniger – vor allem, wenn du unbewusst Energie verschwendest.
Heute Life
06.10.2026, 13:25
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Du willst es zu Hause gemütlich warm haben, aber beim Gedanken an die nächste Heizrechnung wird dir trotzdem kalt? Dabei sind es manchmal ausgerechnet kleine Gewohnheiten, mit denen wir unbemerkt Energie verschwenden. Fünf typische Heizfehler lassen sich besonders einfach vermeiden – ohne dass du deshalb im Wohnzimmer frieren musst.

Fehler 1: Du heizt jeden Raum gleich stark

Im Badezimmer möchtest du morgens wahrscheinlich nicht frieren. Im Schlafzimmer brauchst du dagegen keine tropischen Temperaturen. Trotzdem werden häufig alle Räume ähnlich stark beheizt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Als Richtwert gelten für Wohnräume etwa 20 Grad. Laut dem deutschen Umweltbundesamt darf es im Badezimmer mit rund 23 Grad etwas wärmer sein, während in der Küche etwa 18 Grad ausreichen können. Herd, Backofen und andere Geräte liefern dort schließlich zusätzliche Wärme. Für das Schlafzimmer nennt das UBA nachts rund 17 Grad.

Auch wenig genutzte Zimmer solltest du allerdings nicht völlig auskühlen lassen: Für ungenutzte Räume werden etwa 18 Grad empfohlen. Bist du mehrere Tage nicht zu Hause, kann die Temperatur auf rund 15 Grad abgesenkt werden. Zu stark ausgekühlte Räume können problematisch werden, wenn Feuchtigkeit an kalten Flächen kondensiert.

Fehler 2: Dein Heizkörper steckt hinter dem Sofa

Der Heizkörper läuft, trotzdem will das Wohnzimmer einfach nicht richtig warm werden? Dann lohnt sich ein Blick davor. Sofas, Kommoden, lange Vorhänge oder Heizkörperverkleidungen können verhindern, dass sich die Wärme optimal im Raum verteilt.

Deshalb gilt: Heizkörper möglichst freihalten. Auch eine kleine Putzaktion kann nicht schaden. Staub auf und zwischen den Lamellen kann die Wärmeabgabe beeinträchtigen. Bevor du also den Thermostat weiter aufdrehst, solltest du prüfen, ob die Wärme überhaupt ungehindert in den Raum gelangen kann.

Fehler 3: Du drehst die Heizung auf Stufe 5

Du kommst durchgefroren nach Hause und willst nur eines: schnell warm werden. Also Thermostat auf Stufe fünf und los. Doch dadurch wird der Raum nicht automatisch schneller warm. Die Zahlen am Thermostat stehen vereinfacht gesagt für die gewünschte Raumtemperatur. Eine höhere Einstellung sorgt deshalb vor allem dafür, dass länger geheizt wird, bis eine höhere Zieltemperatur erreicht ist.

Statt ständig zwischen ganz auf und fast aus zu wechseln, solltest du eine passende Temperatur einstellen. Verlässt du die Wohnung länger, kannst du sie absenken. Und während des Lüftens sollte das Thermostat heruntergedreht werden.

Fehler 4: Die Heizung läuft, obwohl niemand da ist

Morgens aus dem Haus, abends zurück – und dazwischen wird die Wohnung genauso beheizt wie zuvor? Wer einen regelmäßigen Tagesablauf hat, kann hier ansetzen. Programmierbare Thermostate können automatisch festlegen, wann ein Raum wärmer sein soll und wann die Temperatur abgesenkt wird. Manche Modelle lassen sich zusätzlich per App steuern.

Das ist nicht nur bequem: Die Heizung läuft dadurch nicht unnötig auf Wohlfühltemperatur, wenn du gerade mehrere Stunden außer Haus bist. Gleichzeitig kann sie rechtzeitig dafür sorgen, dass du später nicht in eine völlig kalte Wohnung zurückkommst.

Fehler 5: Du ignorierst das Gluckern deiner Heizung

Es gluckert und rauscht im Heizkörper oder er wird oben nicht richtig warm? Das solltest du nicht einfach hinnehmen. Luft im Heizsystem kann dazu führen, dass der Heizkörper nicht mehr gleichmäßig Wärme abgibt. In diesem Fall kann es notwendig sein, den Heizkörper zu entlüften und gegebenenfalls den Wasserdruck beziehungsweise die Heizungsanlage überprüfen zu lassen.

Am Ende musst du also nicht mit Wollpullover und Decke auf dem Sofa sitzen, um Heizkosten zu sparen. Oft reicht es schon, fünf kleine Fehler abzustellen, die sich über den Winter immer wieder einschleichen. So bleibt im besten Fall nicht nur die Wohnung angenehm warm – sondern auch etwas mehr Geld im Börserl.

red,06.10.2026, 13:25