2026 gibt es zum letzten Mal die Klebevignette. Der Preis steigt mit der Inflation:
Die Pkw-Jahresvignette kostet künftig 106,80 Euro, für Motorräder 42,70 Euro. Auch Kurzzeitvignetten werden teurer. Doch auch Öffi-Fahrer müssen sich auf weitere Ausgaben einstellen.
Das österreichweite Klimaticket steigt von 1.300 auf 1.400 Euro. Besonders stark fällt die Erhöhung in Wien aus – die Jahreskarte der Wiener Linien wird um 28 Prozent teurer und kostet künftig 467 Euro (digital: 461 Euro).
Bei der motorbezogenen Versicherungssteuer bleibt für bestehende Fahrzeuge alles gleich. Neuwagen können jedoch teurer werden. Bei reinen Verbrennern wird die Steuer um rund 35 Euro pro Jahr ansteigen. Nur bei sehr effizienten bzw. leistungsschwachen Pkw kommt es zu einer geringeren Steuererhöhung.
Plug-in-Hybride können ebenfalls teurer werden. : Bei der Ermittlung der CO2-Emissionen für die Papiere von neuen Plugin-Hybriden wird mit der strengeren Abgasnorm "Euro-6E-bis" angenommen, dass die Autos im Realbetrieb weniger elektrisch gefahren werden. Lediglich bei Elektrofahrzeuge sind keine Änderungen vorgesehen. Der ÖAMTC rät, die Steuer vor dem Autokauf genau zu berechnen.
Die NoVA steigt 2026 für viele Neuwagen weiter an – abhängig vom CO₂-Ausstoß. Für Elektroautos und viele Hybridmodelle bleibt sie weiterhin bei null. Die NoVA-Rückerstattung beim Verkauf oder Export älterer Fahrzeuge fällt ab Mitte 2026 weg – ausgenommen sind Autos mit Erstzulassung von maximal vier Jahren.
Die nationale CO₂-Bepreisung bleibt bei 55 Euro pro Tonne. An der Zapfsäule entspricht das rund 15 Cent pro Liter Benzin und 16,5 Cent pro Liter Diesel.
Es gibt aber auch gute Nachrichten: Der Verkehrsabsetzbetrag steigt auf 496 Euro. Zusätzlich wird der Pendlereuro verdreifacht – künftig gibt es pro Kilometer Arbeitsweg 6 Euro von der jährlich zu zahlenden Lohnsteuer abgezogen. Das gilt unabhängig vom Verkehrsmittel.
Wer ein elektrisches Firmenauto zu Hause lädt, kann sich 2026 insgesamt 32,8 Cent pro kWh steuerfrei vom Arbeitgeber ersetzen lassen.