Mehr Reichweite, mehr Power

Toyota bZ4X startet als völlig neues E-SUV durch

Lange Zeit musste man warten, jetzt ist es soweit: Der Toyota bZ4X realisiert endlich Ladezeiten unter 30 Minuten und überzeugt mit noch mehr Komfort.
Maxim Zdziarski
29.01.2026, 17:18
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Mehr Reichweite, schnelleres Laden, mehr Power: Toyota bringt den bZ4X deutlich aufgewertet zurück. Das Elektro-SUV, das 2022 als erstes reines E-Auto der Marke gestartet ist, wurde nicht nur "modellgepflegt", sondern technisch weiterentwickelt. Mehr als 150.000 Stück wurden seit Marktstart verkauft, in Europa zählt der bZ4X mittlerweile zu den Top-Modellen seines Segments. In Österreich ist der überarbeitete bZ4X ab 42.690 Euro bestellbar, die Auslieferung soll ab Anfang 2026 starten.

Größere Akkus, schnelleres Laden

Kern der Neuerungen sind zwei neue Batterievarianten mit 57,7 kWh oder 73,1 kWh. Die kleinere Batterie gibt es ausschließlich mit Frontantrieb, die größere wahlweise mit Front- oder Allradantrieb. Die Reichweite steigt nun auf bis zu 569 Kilometer (WLTP) – möglich in der Kombination aus 73,1-kWh-Akku, Frontantrieb und 18-Zoll-Rädern.

Auch beim Laden legt Toyota nach: Das Ziel war, die DC-Ladezeiten zu verkürzen und das Laden auch bei Kälte stabil und schnell zu halten. Mit neuer Batterievorkonditionierung soll eine Schnellladung von 10 auf 80 Prozent bei optimaler Temperatur in 28 Minuten möglich sein – und zwar konstant bei Außentemperaturen von -10 bis +25 Grad. In der Top-Ausstattung kommt außerdem ein 22-kW-Bordlader fürs schnellere AC-Laden, die Basis hat 11 kW.

Front oder Allrad für bessere Traktion

Beim Antrieb setzt Toyota auf weiterentwickelte E-Achsen, die effizienter arbeiten. Der Frontmotor steigt von 150 auf 167 kW, hinten von 80 auf 87 kW. In der Allrad-Version kommt der bZ4X nun auf 343 PS – damit gehört er abseits von GR-Performance-Modellen zu den stärksten Toyota in Europa.

Möglich machen das unter anderem Siliziumkarbid-Halbleiter im Wechselrichter sowie Maßnahmen zur Reduktion von Energieverlusten, etwa durch Polierverfahren im Getriebe und eine elektrische Ölpumpe.

Für mehr Fahrstabilität im AWD-Modell sorgt zudem eine neue Kurvensteuerung, die das Drehmoment zwischen Vorder- und Hinterachse je nach Situation anpasst. Auf einer ersten Probefahrt am Attersee in Oberösterreich wurde schnell klar: Dieser bZ4X kann nicht nur komfortabel und leise gleiten, sondern macht auch auf kurvigen Landstraßen Spaß am Steuer.

Auch als SUV will der bZ4X weiter punkten: Das Allradsystem wurde gemeinsam mit Subaru entwickelt, X-Mode und Grip Control helfen je nach Untergrund, dazu kommen 360-Grad-Kamera und der Multi-Terrain-Monitor, der sogar eine Unterbodenansicht bietet. Neu ist außerdem: In der AWD-Variante darf der bZ4X nun bis zu 1.500 Kilogramm gebremst ziehen, beim Fronttriebler bleibt es bei 750 Kilogramm.

Der neue Toyota bZ4X (2026)
Heute

Neue Front mit LED-Lichtleiste

Optisch gibt’s ein Update mit der markanten Hammerhead-Front samt neuer LED-Lichtleiste, auch innen legte Toyiota nach: Der 14-Zoll-Multimedia-Display ist serienmäßig, eine neue Mittelkonsole als "Digital Island" mit zwei kabellosen Ladeplätzen und ein schlankeres Armaturenbrett für mehr Raumgefühl.

Toyota verspricht außerdem mehr Komfort durch ein überarbeitetes Fahrwerk, weniger Geräusche und Vibrationen sowie ein effizienteres Klimasystem, das weniger Strom verbraucht. Bei der Probefahrt wurde schnell klar, dass der bZ4X äußerst geräuscharm während der Fahrt bleibt. Bei der Batterie gibt Toyota ebenfalls ein klares Versprechen ab – bis zu 10 Jahre oder 160.000 Kilometer sollen noch mindestens 70 Prozent Kapazität vorhanden sein.

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