Hier ging es nicht um trockene Daten oder Präsentationen, sondern um Atmosphäre, Wahrnehmung und Kontext. Der neue Stromer stand im Mittelpunkt – nicht nur als Fahrzeug, sondern als Design-Statement für eine neue Generation urbaner Mobilität.
Eingebettet in die gesamte EV-Welt von Kia wurde der EV2 als bewusst reduziertes, zeitgeistiges Objekt präsentiert. Für den künstlerischen Rahmen sorgte eine Intervention von Christian Eisenberger, die klassische Auto-Inszenierungen bewusst aufbrach und neue Blickwinkel schuf. Das Ergebnis: starke Bilder, klare Botschaften – und viel Gesprächsstoff.
Auch das Auto selbst sorgt für Aufmerksamkeit. Der EV2 erweitert Kias Angebot im B-Segment und setzt optisch klare Akzente. Während die Front an bekannte EV-Modelle erinnert, geht das Heck neue Wege: weit nach unten gezogene Rückleuchten verleihen dem Fahrzeug einen eigenständigen Look. Die Mischung aus runden Formen und markanten Kanten sorgt dafür, dass sich der kompakte Stromer deutlich von der Masse abhebt.
Mit 4,06 Metern Länge bleibt der EV2 zwar stadttauglich, soll im Innenraum aber viel Platz bieten. Käufer können zwischen vier oder fünf Sitzplätzen wählen, der Kofferraum fasst je nach Ausstattung zwischen 362 und 403 Liter.
Im Cockpit setzt Kia auf moderne Technik: Zwei 12-Zoll-Displays dominieren den Innenraum, ergänzt durch einen separaten 5,3-Zoll-Touchscreen für die Klimasteuerung.
Bei den technischen Details hält sich Kia noch teilweise bedeckt, doch erste Zahlen stehen fest: Zur Wahl stehen eine 42,2-kWh-Batterie mit bis zu 317 Kilometern Reichweite oder eine größere 61,0-kWh-Version mit bis zu 448 Kilometern.
Mit dem EV2 setzt Kia damit ein klares Zeichen – nicht nur auf der Straße, sondern auch in der Art, wie Autos künftig präsentiert werden.