Gute Nachrichten für alle, die elektrisch unterwegs sind – oder es bald sein wollen: Der schwedische E-Auto-Hersteller Polestar geht in Österreich eine strategische Partnerschaft mit OMV eMotion ein. Ziel ist ein Premium-Ladeangebot, das vor allem eines verspricht: weniger Aufwand, mehr Komfort.
Erstmals bringt OMV eMotion gemeinsam mit einem Fahrzeughersteller eine eigene physische Ladekarte auf den Markt. Diese ist exklusiv für Polestar-Kundinnen und -Kunden erhältlich – und kommt mit einem attraktiven Vorteil: Das PremiumPlus-Paket ist im ersten Jahr ohne monatliche Grundgebühr nutzbar.
Mit der neuen Karte laden Polestar-Fahrerinnen und -Fahrer an allen OMV eMotion-Standorten in Österreich – und darüber hinaus im Partnernetzwerk im In- und Ausland. Der Tarif ist klar geregelt: 0,59 Euro pro kWh, geladen wird mit 100 Prozent Grünstrom.
Allein in Österreich stehen mehr als 300 High-Power-Ladepunkte zur Verfügung. Die Standorte setzen auf moderne Infrastruktur, gute Erreichbarkeit und komfortable Ausstattung – ein klarer Fokus auf Premium-Qualität.
Für Eric Schulze ist klar: "Elektromobilität braucht einfache Lösungen, die Kundinnen und Kunden ohne Umwege nutzen können." Genau hier setzt die Kooperation an. Der Ladevorgang soll unkompliziert, transparent und alltagstauglich sein – ohne Tarifdschungel oder technische Hürden.
Auch Matthias Schabetsberger, Geschäftsführer von Polestar Österreich, sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt: "Die Mobilitätswende funktioniert nur im Zusammenspiel." Gemeinsame Angebote würden E-Mobilität zur "naheliegenden Wahl" machen.
Das neue Angebot ersetzt allerdings nicht bestehende Services. Polestar-Kunden können weiterhin das öffentliche Ladenetz "Polestar Charge" nutzen, das in Kooperation mit Plugsurfing mehrere Netzwerke bündelt und per App zugänglich ist. Die OMV-Ladekarte kommt als zusätzliche Option dazu – speziell für jene, die Wert auf eine physische Karte und fixe Tarifstruktur legen.
Die Partnerschaft gilt als zukunftsweisend: Erstmals arbeiten in Österreich ein Premium-Autohersteller und ein Ladeinfrastrukturbetreiber so eng auf lokaler Ebene zusammen. Das Ziel ist klar: Mehr Vertrauen in die Elektromobilität schaffen – durch planbare Kosten, starke Infrastruktur und einfache Nutzung. Für Polestar-Fahrer heißt das konkret: Stecker rein, laden – und weiterfahren.