Stellantis Austria bleibt in Österreich auf Wachstumskurs. Der Autokonzern mit Marken wie Peugeot, Opel, Fiat, Citroën, Jeep und Alfa Romeo erreichte im Juni einen neuen Rekord-Marktanteil und konnte auch im ersten Halbjahr 2026 deutlich zulegen.
Mit 15,1 Prozent Marktanteil bei "Pkw und leichten Nutzfahrzeugen" erreichte Stellantis Austria im Juni 2026 erstmals einen wichtigen strategischen Meilenstein. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 3,3 Prozentpunkten.
Auch die Bilanz für das erste Halbjahr fällt positiv aus. Von Jänner bis Juni wurden 24.988 Neufahrzeuge zugelassen – ein Zuwachs von 36,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil stieg auf 13,6 Prozent, das sind 1,9 Prozentpunkte mehr als im ersten Halbjahr 2025.
"Wir sind mit dem Erreichen des wichtigen strategischen Meilensteins von 15,1 Prozent Marktanteil weiter auf unserem Zielpfad zu Wachstum", sagt Markus Wildeis, Managing Director Stellantis Austria.
Alle Marken des Konzerns konnten im ersten Halbjahr zulegen. Besonders stark fiel das Wachstum bei Jeep aus: Die Offroad-Marke steigerte ihre Neuzulassungen um 97 Prozent auf 1.331 Fahrzeuge.
Auch Fiat verzeichnete mit 4.636 Neuzulassungen ein kräftiges Plus von 74,5 Prozent. Citroën legte um 24,7 Prozent auf 4.686 Fahrzeuge zu, Opel um 21,6 Prozent auf 5.892 Einheiten. Peugeot bleibt mit 6.345 Neuzulassungen und einem Wachstum von 19 Prozent die stärkste französische Automarke Österreichs.
Die Elektromarke Leapmotor, die erst seit 17 Monaten in Österreich vertreten ist, brachte bereits 1.259 Elektroautos neu auf die Straße. Alfa Romeo blieb mit 750 Neuzulassungen (+0,3 Prozent) nahezu stabil.
Besonders stark präsentiert sich Stellantis weiterhin im Nutzfahrzeugsegment. Mit 5.170 neu zugelassenen leichten Nutzfahrzeugen im ersten Halbjahr ist Stellantis Austria laut Unternehmensangaben klarer Marktführer. Der Marktanteil liegt bei 26,4 Prozent – damit stammt mehr als jedes vierte neu zugelassene leichte Nutzfahrzeug in Österreich aus dem Stellantis-Konzern.
Als wichtigen Erfolgsfaktor nennt das Unternehmen seine Multi-Energy-Strategie. Kunden können je nach Bedarf zwischen klassischen Verbrennern, Hybrid- und Plug-in-Hybridmodellen sowie vollelektrischen Fahrzeugen wählen.
"Unsere Multi-Energy-Strategie ist ein zentraler Schlüssel für unsere Handelspartner und für unsere Kunden. Sie ermöglicht echte Wahlfreiheit und gibt uns die notwendige Flexibilität, für nahezu jedes Mobilitätsbedürfnis die passende Lösung anzubieten", erklärt Wildeis.
Zudem setzt Stellantis verstärkt auf den Produktionsstandort Europa. Fast alle Modelle des Konzerns werden in Europa entwickelt und gefertigt. Mit dem breiten Markenportfolio und zahlreichen neuen Modellen sieht sich das Unternehmen auch für das zweite Halbjahr gut aufgestellt. Laut Wildeis stimmen auch die aktuellen Auftragseingänge optimistisch, den Wachstumskurs fortzusetzen.