Das BMW Group Werk Steyr wird zum Herzstück der neuen Elektro-Offensive des deutschen Autobauers. Die E-Motoren für den BMW iX3 und den neuen BMW i3 der "Neuen Klasse" werden in Oberösterreich gefertigt und anschließend an die Fahrzeugwerke geliefert.
Während der BMW iX3 bereits im ungarischen Debrecen vom Band läuft, ist diese Woche auch die Serienproduktion des vollelektrischen BMW i3 im Stammwerk München angelaufen. Die hohe Nachfrage sorgt laut BMW für einen rasanten Produktionsstart.
Auch in Steyr wird dafür kräftig hochgefahren. Seit Anfang Juli läuft die Fertigung der E-Motoren bereits im Zweischichtbetrieb. Aktuell produziert das Werk mehr als 4.000 Elektromotoren pro Woche, die Stückzahlen sollen in den kommenden Monaten weiter steigen.
Nach rund 8.500 produzierten E-Motoren im Jahr 2025 rechnet BMW heuer mit deutlich über 100.000 Einheiten. Damit gewinnt der Standort Steyr innerhalb des Konzerns weiter an Bedeutung.
"Der Hochlauf einer neuen Antriebsgeneration ist immer Teamsport. Von der Komponentenfertigung über Logistik, Qualität und Instandhaltung bis hin zur Montage arbeiten viele Bereiche Hand in Hand", erklärt Helmut Hochsteiner, Leiter der E-Antriebsproduktion im BMW Group Werk Steyr.
Die in Oberösterreich produzierten Elektromotoren werden künftig nicht nur im Ausland eingesetzt. Bereits heute sind zahlreiche BMW iX3 auf Österreichs Straßen unterwegs. Ab Spätherbst 2026 sollen auch die ersten BMW i3 der Neuen Klasse hierzulande ausgeliefert werden – angetrieben von einem E-Motor aus Steyr.
Damit wird die Neue Klasse auch für österreichische Kunden sichtbar: Das größte Motorenwerk der BMW Group liefert künftig den Antrieb für eine neue Generation vollelektrischer BMW-Modelle.