Camping statt Hotel

Vom Transporter zum Traum-Camper! Wiener baut VW-Bus um

Ein Wiener hat einen VW T6.1 in monatelanger Eigenarbeit zu einem vollwertigen Camper umgebaut. Rund 46.000 Euro kostete das Projekt.
Maxim Zdziarski
09.08.2026, 09:31
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Ein Camper nach den eigenen Vorstellungen – diesen Traum hat sich unser Videograd Dominik jetzt erfüllt. Als Basis diente ein VW T6.1 mit langem Radstand, Baujahr 2024, den er mit lediglich 2.750 Kilometern auf dem Tacho kaufte. Der Preis: 38.000 Euro, inklusive achtfacher Bereifung.

Unter der Haube arbeitet ein 2,0-Liter-TDI-Dieselmotor mit 81 kW (110 PS) und 5-Gang-Schaltgetriebe. Das reicht aus, um auf der Autobahn der König der rechten Spur zu sein. Die Anhängelast beträgt 2.200 Kilogramm, der Verbrauch lag vor dem Umbau bei rund 7,2 Litern pro 100 Kilometer.

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Über 7.000 Euro für den Ausbau

Anschließend begann der aufwendige Innenausbau. Allein die verbauten Materialien schlagen mit 7.330 Euro zu Buche. Den größten Posten bilden die maßgefertigten Möbel aus 18 Millimeter starkem Birke-Multiplex, die rund 850 Euro kosteten.

Hinzu kamen unter anderem Armaflex-Dämmung, Teppichfilz für Wände und Decke, eine 100-Ah-Bordbatterie mit Ladebooster, eine Dachluke, eine 32-Liter-Kühlbox, ein Campingkocher, Schwerlastschienen für den Möbelbau sowie eine Campingtoilette. Auch zahlreiche Kleinteile wie Schrauben, Winkel, Lacke und Klebstoffe verschlangen rund 1.500 Euro.

Schlafen, Kochen und Wohnen

Der Camper verfügt über alles, was für längere Reisen benötigt wird. Eine gemütliche Liegefläche mit hochwertigen Matratzen, eine kleine Küchenzeile mit Kocher, eine leistungsstarke Kühlbox sowie ausreichend Stauraum machen den Transporter zum rollenden Zuhause.

Dank der nachgerüsteten Drehkonsole lassen sich Fahrer- und Beifahrersitz in den Wohnraum integrieren. Zusammen mit einem Vorzelt entsteht so auch auf Campingplätzen zusätzlicher Wohnraum.

Umtypisierung kostet extra

Mit dem Ausbau allein ist es allerdings nicht getan. Damit das Fahrzeug offiziell als Wohnmobil zugelassen werden kann, ist eine Umtypisierung erforderlich. Dafür fallen laut Besitzer Dominik rund 800 Euro für TÜV und Landesprüfstelle an. Hinzu kommen noch Gebühren für den neuen Zulassungsschein und weitere Formalitäten. Wurde beim Fahrzeug noch keine NoVA entrichtet, können zusätzlich Nachzahlungen fällig werden.

Rund 46.000 Euro Gesamtpreis

Unterm Strich belaufen sich die Kosten für das Projekt auf rund 46.130 Euro. Rechnet man Anmeldegebühren und Kennzeichen hinzu, liegt der Gesamtbetrag bei knapp 46.700 Euro.

Dafür erfüllte sich Dominik den Traum vom individuell geplanten Camper, der exakt auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist – und für viele kommende Abenteuer bestens gerüstet ist.

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