Der neue Škoda Peaq ist das erste rein elektrische große SUV der Marke. Mit fast drei Metern Radstand übertrifft er sogar den Kodiaq bei den Abmessungen und soll vor allem mit viel Platz und Komfort punkten.
Bis zu sieben Personen finden im Innenraum Platz. In der Fünfsitzer-Konfiguration stehen satte 935 Liter Kofferraum zur Verfügung. Unter der Fronthaube kommen weitere 37 Liter Stauraum im sogenannten Frunk dazu.
Daten & Fakten zum Škoda Peaq
Sitzplätze: bis zu 7
Kofferraum: 935 Liter
Frunk: 37 Liter
Batterien: 63 oder 91 kWh
Leistung: 150 (204 PS) bis 220 kW (299 PS)
Antrieb: Heck- oder Allradantrieb
Reichweite: mehr als 620 km
Anhängelast gebremst: bis zu 2.000 kg
Österreich-Preis: ab 49.980 Euro
Škoda setzt beim Peaq stark auf Komfort. Optional gibt es ein Relax-Paket mit belüfteten und massierenden Vordersitzen, ergonomischen Beinstützen und einer Wellness-App. Für den passenden Klang sorgt erstmals ein gemeinsam mit Sonos entwickeltes Soundsystem mit 16 Lautsprechern.
Ebenfalls neu bei Škoda: ein großes Panoramaglasdach mit "Dynamic Shade Control". Die Türgriffe sind erstmals bündig in die Karosserie integriert.
Beim Akku stehen 63 und 91 kWh zur Auswahl. Die größere Batterie ist laut Škoda die bislang größte in einem Elektroauto der Marke. Drei Antriebsvarianten leisten zwischen 150 und 220 kW. Je nach Version gibt es Heck- oder Allradantrieb. Die Reichweite beträgt beim entsprechenden Modell mehr als 620 Kilometer.
Der Peaq soll nicht nur Familien transportieren, sondern auch ordentlich ziehen können. Die gebremste Anhängelast liegt je nach Variante bei bis zu 2.000 Kilogramm. Auch technisch gibt es einige Besonderheiten. One Pedal Driving soll das Fahren im Alltag erleichtern, eine neue Wärmepumpe die Effizienz verbessern. Über bidirektionales Laden kann der Akku außerdem Energie wieder abgeben und damit externe Geräte versorgen.
Serienmäßig verfügt der Peaq unter anderem über Front Assist mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, Kreuzungs- und Abbiege-Assistent sowie Spurwechsel- und Auspark-Assistent. Optional gibt es den Travel Assist 3.0, eine 360-Grad-Kamera und einen intelligenten Parklenk-Assistenten. Zehn Airbags sind serienmäßig an Bord, darunter ein zentraler Airbag und hintere Seitenairbags.
Im Cockpit sitzt ein 13,6 Zoll großes, vertikal angeordnetes Display. Es basiert auf Android und ist das erste Infotainment dieser Art bei Škoda. Auch das kabellose Laden wurde erweitert: Zwei Smartphones können mit bis zu 25 Watt geladen werden. Magnete und Beleuchtung sollen dabei für die richtige Positionierung sorgen.
Wer es sportlicher möchte, kann zum Peaq Sportline greifen. Die Variante setzt außen auf glänzend schwarze Akzente und Schriftzüge. Serienmäßig sind hier LED-Matrix-Scheinwerfer und das beleuchtete Tech-Deck-Face dabei. Innen gibt es schwarze Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und ein Dreispeichen-Sportlenkrad. Die Sportline-Version ist mit allen Antriebsvarianten kombinierbar.