Zum 50. Geburtstag der GTI-Geschichte zeigt Volkswagen erstmals den neuen Volkswagen ID.3 GTI. Mit 240 kW (326 PS) ist er laut VW der stärkste Serien-GTI, den es bisher gab.
Der Elektromotor sitzt an der Hinterachse und liefert satte 545 Nm. Das maximale Drehmoment steht praktisch sofort zur Verfügung – typisch Elektroauto, aber für einen GTI besonders interessant.
Daten & Faktenzum Volkswagen ID.3 GTI
Leistung: 240 kW / 326 PS
Drehmoment: 545 Nm
Antrieb: Hinterradantrieb
0–100 km/h: 5,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Batterie: 79 kWh netto
Reichweite: bis zu 601 km
DC-Ladeleistung: bis zu 183 kW
Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der ID.3 GTI in 5,6 Sekunden. Eine serienmäßige Launch-Control soll dabei für reproduzierbare Starts sorgen. Bei 200 km/h wird elektronisch abgeregelt. Für die Fahrdynamik sorgen außerdem ein niedriger Schwerpunkt, eine Progressivlenkung und das adaptive DCC-Sportfahrwerk.
Wie bei einem klassischen GTI gibt es auch beim Elektro-Modell einen eigenen GTI-Modus. Aktiviert wird er über eine beleuchtete Taste am Sportlenkrad. Dabei werden Antrieb, Lenkung und Fahrwerk auf maximale Sportlichkeit eingestellt. Auch die Launch-Control lässt sich anschließend aktivieren.
Optisch wird der GTI-Modus entsprechend inszeniert: Ambientebeleuchtung und ID.Light wechseln auf Rot, das digitale Cockpit zeigt ein spezielles Powermeter und sogar ein künstliches Motorgeräusch gehört zum Auftritt.
Die Energie kommt aus einer 79-kWh-Batterie. Volkswagen nennt eine Reichweite von bis zu 601 Kilometern. An der Schnellladesäule sind bis zu 183 kW möglich. Damit soll der Akku in rund 29 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden können.
Auch optisch bleibt der ID.3 GTI eng mit der Geschichte der Marke verbunden. Besonders auffällig ist der rote Streifen zwischen den Scheinwerfern – eine direkte Anlehnung an den klassischen Kühlergrill des ersten Golf GTI von 1976.
Dazu kommen schwarze Wabengitter, rote Akzente und vertikale LED-Elemente an der Front. Serienmäßig rollt der Elektro-GTI auf 20-Zoll-Leichtmetallrädern namens "Wörthersee". Das Design erinnert damit bewusst an das legendäre GTI-Treffen in Österreich.
Im Innenraum setzt Volkswagen ebenfalls auf klassische GTI-Merkmale. Rot und Schwarz dominieren, dazu kommt das bekannte "Superclark"-Muster der Sportsitze – eine moderne Interpretation des Schottenkaros aus dem ersten Golf GTI.
Ein roter Streifen zieht sich über das Armaturenbrett. Auch das Sportlenkrad trägt die typische rote 12-Uhr-Markierung. Das Cockpit basiert auf dem neuen ID.3 Neo und verfügt über ein 12,9-Zoll-Touchdisplay sowie ein größeres digitales Kombiinstrument.
Trotz der sportlichen Ausrichtung soll der ID.3 GTI alltagstauglich bleiben. Optional gibt es unter anderem ein Panoramadach, Massage- und Memory-Sitze, ein 480-Watt-Soundsystem von Harman Kardon und ein Augmented-Reality-Head-up-Display.
Auch ein Fahrradträger lässt sich befestigen. Über Vehicle-to-Load können zudem externe Geräte mit Strom versorgt werden – etwa E-Bikes auf dem Wochenendtrip. Der neue Travel Assist kann außerdem erstmals Ampeln erkennen und das Fahrzeug bei einer roten Ampel automatisch bis zum Stillstand abbremsen.
Der Vorverkauf des neuen ID.3 GTI soll Anfang 2027 starten. Preise hat Volkswagen noch nicht genannt.