Bessere Laune

9 Tipps – so gehst du das Jahr 2026 entspannter an

Ein gutes Jahr beginnt nicht mit Vorsätzen, sondern mit kleinen Veränderungen. Neun davon sorgen für mehr Wohlbefinden.
Heute Life
07.01.2026, 16:29
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Ein neues Jahr fühlt sich oft wie ein Neustart an: Alte Sorgen sollen zurückbleiben, neue Energie soll her. Doch zwischen guten Vorsätzen und echtem Wohlbefinden liegt meist ein großer Unterschied. Sich vorzunehmen, "positiver zu denken", ist leicht – den Ansatz im Alltag umzusetzen, deutlich schwieriger. Die gute Nachricht: Laut Forschern können bereits kleine Veränderungen viel bewirken. Diese neun Tricks zeigen, wie.

1. Kein Perfektionismus mehr

Für viele gilt Perfektionismus oft als Stärke, für die Psyche ist die Eigenschaft aber eine Belastung: Studien zeigen, dass diese mit Angststörungen, Depressionen und Schlafproblemen zusammenhängt. Wer sich selbst ständig unter Druck setzt, fühlt sich selten gut genug. Ein Gegenmittel ist Selbstmitgefühl: Fehler bewusst zulassen, freundlich mit sich selbst umgehen und Unvollkommenheit akzeptieren. Das entlastet messbar die mentale Gesundheit.

2. Freundschaften bewusst pflegen

Gute soziale Beziehungen wirken wie ein Schutzschild für Körper und Geist: Sie stärken das Immunsystem, senken das Herzrisiko und verlängern sogar die Lebenserwartung. Wichtig ist dabei nicht nur, gute Freunde zu haben, sondern auch selbst ein verlässlicher Mensch zu sein. Ehrliche Anteilnahme, Interesse an positiven Nachrichten und gemeinsames Feiern stärken soziale Kontakte nachhaltig.

3. Neues Hobby anfangen

Ob Zeichnen, Töpfern oder Handarbeiten: Tätigkeiten, die volle Aufmerksamkeit verlangen, wirken beruhigend. Der Kopf kommt dabei zur Ruhe und der andauernde Stress tritt in den Hintergrund. Ein Pluspunkt: Beim Hobby entstehen noch oft potenzielle Freundschaften.

4. Nutze deine Wut sinnvoll

Wut kann zerstören, aber auch antreiben: Untersuchungen zeigen, dass unterdrückte Wut dem Herzen schadet, kontrolliert genutzt aber Leistung und Ausdauer steigern kann. Wichtig dabei ist, die Emotion nicht gegen andere zu richten, sondern in Bewegung, Kreativität oder Sport zu lenken: Bestimmte Techniken, wie bewusste Distanz und verzögerte Reaktionen, helfen dabei.

5. Dankbarkeit leben

Dankbarkeit klingt simpel, wirkt aber erstaunlich stark. Studien zeigen, dass es sich positiv auf Stimmung, Schlaf und Stresslevel auswirkt, wenn wir uns täglich kurz auf das Gute konzentrieren.

Eine bewährte Methode: Jeden Abend drei Dinge aufschreiben, die gut gelaufen sind oder Freude bereitet haben. Dabei geht es nicht um große Ereignisse, auch Kleinigkeiten dürfen zählen. Wichtig ist, sich bewusst zu machen, warum diese Momente positiv waren. Wer das regelmäßig tut, entwickelt langfristig eine optimistischere Grundhaltung.

6. Nutze dein Handy clever

Viele sorgen sich, dass ihr Handy der Psyche schadet – und tatsächlich zeigen Studien Zusammenhänge mit Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten und Stress. Meist sind es die ständigen Benachrichtigungen, die uns aus dem Fokus reißen. Smartphones können aber auch entlasten: Notiz-Apps können dabei helfen, Gedanken und Aufgaben auszulagern und das Gedächtnis zu entlasten.

7. Den Winter neu betrachten

Wenn die Tage kürzer werden und das Licht fehlt, sinkt bei vielen automatisch die Stimmung: Die Winterblues sind weitverbreitet. Doch Studien zeigen, dass nicht nur das Wetter entscheidend ist, sondern auch unsere Einstellung. Menschen, die den Winter bewusst annehmen und seine positiven Seiten sehen, fühlen sich deutlich wohler.

Forschungen aus Skandinavien deuten sogar darauf hin, dass wir evolutionär darauf programmiert sind, in kalten Monaten Nähe und Gemeinschaft zu suchen. Auch Filme, Musik und Rituale können dabei helfen, emotionale Wärme zu schaffen.

Aus diesen Gründen solltest du im Winter Sport treiben

8. Singen macht glücklich

Singen hebt die Stimmung – egal ob leise für sich oder gemeinsam mit anderen: Forschende sehen nämlich darin eine körperliche, emotionale und geistige Aktivität zugleich. Beim Singen werden mehrere Gehirnbereiche aktiviert, die Atmung wird vertieft und Stress reduziert. Besonders effektiv ist gemeinsames Singen, da es das Gefühl von Verbundenheit stärkt. Zudem wirkt Singen wie leichtes Ausdauertraining, setzt Endorphine frei und kann Herz, Immunsystem und sogar die Schmerzverarbeitung positiv beeinflussen.

9. Kurzes Nickerchen

In vielen Kulturen gehört ein Nachmittagsschläfchen ganz selbstverständlich zum Alltag. Und das aus gutem Grund: Studien zeigen, dass regelmäßige kurze Mittagsschläfe das Gehirn schützen und geistige Leistungsfähigkeit steigern können. Schon fünf bis 15 Minuten reichen aus, um Konzentration und Reaktionsfähigkeit zu verbessern – die Wirkung hält oft mehrere Stunden an.

Entscheidend ist das Timing: Ideal ist die Zeit zwischen 14 und 16 Uhr. Wer länger als 20 Minuten schläft oder zu spät am Tag einnickt, riskiert jedoch, müder aufzuwachen oder den Nachtschlaf zu stören.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.01.2026, 16:29
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