460 Kilometer Reichweite

Neuer Elektro-Transporter! Premiere für den Kia PV7

Kia bringt mit dem PV7 einen großen Elektro-Transporter: Bis zu 8 Kubikmeter Laderaum, 460 Kilometer Reichweite und Platz für bis zu neun Personen.
Von
24.09.2026, 19:12
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Kia erweitert seine elektrische Nutzfahrzeugfamilie um den neuen PV7. Nach dem PV5 ist er das zweite Modell der sogenannten "Platform Beyond Vehicle"-Strategie und soll vor allem Unternehmen, Flottenbetreiber und Shuttle-Dienste ansprechen.

Mit einer Länge von bis zu 5,35 Metern ist der PV7 deutlich größer als der PV5. Angeboten wird er als Cargo und Passenger.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Bis zu 8 Kubikmeter Laderaum

Beim PV7 Cargo geht es vor allem um eines: Platz. Je nach Variante stehen bis zu 8,0 Kubikmeter Laderaum zur Verfügung. Die Langversion kommt auf 6,1 Kubikmeter und kann bis zu drei Europaletten aufnehmen. Die maximale Nutzlast liegt bei bis zu 1.200 Kilogramm.

Die Ladekante liegt nur 550 Millimeter über dem Boden. Beim Heck kann zwischen einer weit öffnenden Doppelflügeltür und einer klassischen Heckklappe gewählt werden.

Bis zu neun Sitze

Wer keine Pakete transportieren will, kann zum PV7 Passenger greifen. Je nach Version bietet der Elektro-Van Platz für bis zu neun Personen, in Korea sogar für bis zu elf. Die Sitze lassen sich verschieben und teilweise herausnehmen. Damit kann der Innenraum flexibel an Passagiere oder zusätzlich benötigten Stauraum angepasst werden. Gedacht ist der PV7 unter anderem für Shuttles, Mietwagen, Tourismus und Familien.

460 Kilometer Reichweite

Technisch setzt Kia auf die speziell für Nutzfahrzeuge entwickelte E-GMP.S-Plattform. Zwei Batteriegrößen stehen zur Wahl: 71,5 und 96,2 kWh.

Die stärkere Variante ermöglicht beim PV7 Cargo laut Kia bis zu rund 460 Kilometer Reichweite.

An einer 350-kW-Schnellladestation soll der Akku dank 800-Volt-Technik in rund 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden können.

Angetrieben wird der PV7 serienmäßig über die Vorderräder. Je nach Version stehen bis zu 200 kW (272 PS) und 420 Nm zur Verfügung. Eine Allradversion soll später folgen.

Strom für Werkzeuge und Geräte

Der PV7 kann nicht nur Strom aufnehmen, sondern auch wieder abgeben. Über Vehicle-to-Load (V2L) lassen sich elektrische Geräte mit 230 Volt betreiben. Für Handwerker kann das beispielsweise bedeuten: Werkzeug anschließen, arbeiten und dabei keine separate Stromquelle benötigen.

Auch beim Laden selbst gibt es eine Besonderheit. Der PV7 besitzt Ladeanschlüsse vorne und – optional – zusätzlich hinten.

Vom Transporter zum digitalen Arbeitsplatz

Kia stattet den PV7 außerdem mit zahlreichen digitalen Funktionen aus. Das Infotainmentsystem Pleos Connect basiert auf Android Automotive und bietet unter anderem Navigation, Apps und Over-the-Air-Updates.

Ein KI-Sprachassistent soll sich ebenfalls um Fahrzeug-, Navigations- und Nachrichtenfunktionen kümmern. Für Unternehmen gibt es zusätzlich Flottenmanagement, Wartungsüberwachung und weitere vernetzte Dienste.

23 Varianten geplant

Kia will es bei den beiden Grundversionen nicht belassen. Die PV7-Familie soll langfristig auf 23 Varianten anwachsen. Geplant sind unter anderem unterschiedliche Cargo-Versionen, Passenger-Modelle, ein Chassis Cab sowie verschiedene Umbauten für spezielle Einsatzzwecke.

Die Markteinführung von PV7 Cargo und PV7 Passenger ist für das zweite Halbjahr 2027 in Europa und Korea vorgesehen. Damit wird Kia im elektrischen Nutzfahrzeugsegment endgültig größer: Der PV5 ist der kompakte Einstieg – der PV7 soll künftig dort weitermachen, wo mehr Platz, mehr Nutzlast und mehr Flexibilität gefragt sind.

,24.09.2026, 19:12
Weitere Storys